1, 2, 3… Sieg – die „Vorbereitung/en“

Im Tennis gibt es wie in jeder Sportart (oder besser gesagt jede Tätigkeit) eine  Form der Konfrontation und des Wettbewerbes, wo es vor allem darum geht, bestimmte „Ergebnisse“ zu erreichen. Hier gibt es verschiedene Arten der Vorbereitung: die Mentale, die Physische, die Operative, usw.

Diejenigen, die meinen, man könnte ein Tennisspiel mit minimalem Einsatz für sich entscheiden, die liegen nicht nur sehr, sondern sogar sehr falsch, denn „es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen“. Jeder braucht Hilfe wie auch eine gezielte Vorbereitung!

Was die mentale Vorbereitung angeht, ist es ganz einfach: Genau wie im Leben gibt es „Sieger“, „Mitmacher“ und (unabhängig vom Grund) „Verlierer“. Die Ersten haben manchmal auch nur ein „bisschen“ mehr Glück als die Anderen (siehe Thematik Tie-Break): Keine Aufschlagsfehler – ggf. 5 Spiele lang oder sogar mehr – gehabt/gemacht und dann, im letzten entscheidenden Punkt des Tie-Breaks, Katastrophe. Doppelfehler! Die „Mitmacher“, die einfach zuschauen oder mitspielen möchten; denn „sie“ wollen einfach nur Spaß haben! Die „Verlierer“ (oder manchmal die „Opfer“) möchten gerne gewinnen, haben aber immer x-beliebige Erklärungen für das eigene Scheitern: „Gegen die Sonne gespielt“; „es war nicht mein Tag“; „Es war der falsche Gegner“; etc. Hierzu kann nur ein intensives Training unter der Aufsicht einer Führungsfachkraft, also eines Tennislehrer, der hoffentlich erfolgreich dagegen steuern kann, etwas verändern. Selbst Borg und Federer mussten zuerst ihre Wut unter Kontrolle kriegen, um die Spieler zu werden, die sie heute geworden sind. Übrigens: Meistens ist die Wut Partner des Gegners/der Gegnerin, bestimmt nicht der eigenen Person.

Für die physische Angelegenheit, möge es reichen zu wissen, dass Tennis eine Laufsportart ist! Je mehr du wiegst, umso schwerer wird es Dir fallen Tennis zu spielen; denn je langsamer/nicht flinker Du bist, umso leichter wird es dem Gegner/der Gegnerin fallen, Dich unvorbereitet zu erwischen.

Man möge im Allgemeinen nicht vergessen, dass in der Regel nur 25% der gespielten Punkte „Winner“ sind. Die restlichen gehen zugunsten des Spielers/der Spielerin der/die schneller läuft (und selbstverständlich auch platzieren kann!).

Ein weiteres, sehr wichtiges Thema ist der operative Teil. Damit sprechen wir vom Zubehör: Habe ich die Saiten meines Schlägers überprüft? Soll ich eine Sonnencreme/-Brille dabei haben? Wie viele T-Shirts werde ich brauchen? Wie sehen meine Schnursenkel aus? Könnte sie ggf. beim Anziehen zerreißen, etc.?

Aber nicht nur Kleider spielen hier eine Rolle. Genau. Es gibt etwas was man nicht vorbereiten kann, aber auf das man unbedingt vorbereitet sein muss. Wir überspringen das Teil der ordentlichen Dehnung des Körpers/der Gelenke, am besten mit Yoga-Übungen und Aufwärmen sämtlicher Muskeln, die während des Spieles unter Stress stehen werden. Apropos: immer Arnikagel und Icespray dabei haben! Es gibt nämlich auch ein Tag danach, und nicht nur einen, sondern auch Wochen, Monate, etc. Wir reden hier hauptsächlich um Ernährung – vor und während des Spiels! Diese ist von enormer Wichtigkeit. Flüssigkeiten: Mineralwasser (bitte, wenn schon, dann ohne Sprudel!), reicht definitiv nicht aus. Es werden auch Salze gebraucht. Daher sind ISO-Getränke sehr nützlich! Aber auch nicht „nur“ Säfte oder „nur“ Wasser; es muss schon de facto eine passende Mischung der beiden dem Körper ermöglichen, nie richtig „Durst“ zu haben. Denn dann ist es schon zu spät!

Obstzucker gibt einen  raschen Schub; umso mehr Koffein. Aber es soll berücksichtigt werden, dass „Aufputschmitteln“ nach dem finalen Platzabziehen nicht sofort ihre Wirkung verlieren. Ganz im Gegenteil. Ein Espresso braucht z.B. bis zu 2 Stunden, um sich „durchzusetzen“ oder zu wirken. Die Zeit ist auch in diesem Kontext ein wichtiger Faktor: Pasta, einer der beliebtesten Kohlenhydrate, sorgt z.B. schon für eine Menge Energie; es sei, man hat sie zu früh gegessen und somit dem Körper erlaubt, mittels Bildung von Insulin, den „kompletten“ Zuckerspiegel in den Keller zu treiben und somit Kräfteschwund z.B. direkt mit zitternden Hände, usw. zu verursachen.

Der Rat hier ist einfach: Als Vorbereitung merkt Euch alle Erlebnisse – die Guten und die Schlechten, die ihr in Eurem Leben erfahren habt (direkt/indirekt). Dank diesem „Koffer“ werdet Ihr Euch selbst ermöglichen, aus eurem eigenen Potential das Beste zu machen. Und vergisst nie, dass der Gegner/die Gegnerin auch nur mit Wasser kocht! 😉

Autor: Lorenzo, Blau-Weiß Berlin