Das Ballmädchen Emma beim WTA Tennisturnier in Berlin
In der pulsierenden Atmosphäre des WTA Tennisturniers in Berlin gibt es zahlreiche unbesungene Heldinnen, die den reibungslosen Ablauf des Events sicherstellen. Eine von ihnen ist Emma, ein engagiertes Ballmädchen, das ihre Leidenschaft für Tennis mit ihrem Wunsch verbindet, den Profis hautnah zu sein.

Emma ist 12 Jahre alt und spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Tennis beim Berliner Tennis- Club (BSC) und spielt bereits selbst in der Mannschaft in der U12 und U15. Die Liebe zu diesem Sport hat sie von ihrem Vater und Mutter geerbt, die begeisterte Tennisspieler sind. Als sie hörte, dass das WTA-Turnier Freiwillige suchte, meldete sie sich sofort an. Zur Vorbereitung gab es eine Einweisung.
Die Hauptaufgabe eines Ballmädchens ist es, die Spielbälle schnell und effizient an die Spielerinnen weiterzugeben und aus dem Spielfeld zu entfernen. Das erfordert nicht nur Schnelligkeit und Geschick, sondern auch eine hohe Konzentration. Jede Bewegung muss präzise sein, um den Spielfluss nicht zu stören.
Pro Tag wurde Emma für 2-3 Spiele eingesetzt. In ihren Pausen konnte sie andere Spiele beobachten, wie beispielsweise ihres Vorbilds Coco Gauff. Dieser Moment bleibt ihr sicherlich noch lange in Erinnerung.
Die Tage sind anstrengend, da sie oft bis zum Abend im Einsatz ist.
Für Emma ist die Arbeit als Ballmädchen mehr als nur ein Ehrenamt, jedoch durfte sie die Ausstattung (Schuhe, Rock und Pullover) als Ballmädchen behalten. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wurde Emma zudem von der Schule befreit. Derzeit ist sie in der Grundschule und wird nach den Sommerferien ins Gymnasium wechseln.
Sie erhält die Möglichkeit, die Profis aus nächster Nähe zu erleben und den Sport, den sie liebt, aus einer ganz neuen Perspektive zu sehen. Für Emma war es „eine krasse Erfahrung auf dem Platz zu stehen und den Stars hautnah zuzukucken.“
Zudem schätzte sie die Liebe zum Tennissport, die sie mit den anderen Ballkindern verbindet.
